Bewahre deine Accessoires richtig auf – und freu dich auf die nächste Saison

Bewahre deine Accessoires richtig auf – und freu dich auf die nächste Saison

Wenn die Jahreszeit wechselt und du Wintermantel oder Sommerkleid in den Schrank räumst, geraten die kleinen Details leicht in Vergessenheit – Gürtel, Handschuhe, Uhren oder Schuhe. Doch gerade diese Accessoires sind es, die dein Outfit abrunden und die mit etwas Pflege viele Jahre schön bleiben können. Mit der richtigen Aufbewahrung verlängerst du ihre Lebensdauer und kannst dich darauf freuen, sie in der nächsten Saison wieder hervorzuholen.
Reinigen und pflegen, bevor du einlagerst
Bevor du etwas für längere Zeit verstaust, solltest du es gründlich reinigen und pflegen. Schmutz, Schweiß und Staub können Materialien angreifen und zu Verfärbungen oder unangenehmen Gerüchen führen.
- Ledergürtel und Handschuhe: Mit einem leicht feuchten Tuch abwischen und anschließend mit etwas Lederfett oder -balsam behandeln. So bleibt das Leder geschmeidig und trocknet nicht aus.
- Uhren: Mit einem weichen Mikrofasertuch abreiben – besonders nach warmen Tagen, an denen sich Feuchtigkeit und Schweiß am Armband absetzen können.
- Schmuck und Manschettenknöpfe: Mit einem geeigneten Poliertuch reinigen, damit sie ihren Glanz behalten.
- Mützen, Schals und Handschuhe aus Wolle: Am besten per Hand in kaltem Wasser mit Wollwaschmittel waschen, damit sie frisch und bereit für die nächste Saison sind.
Wenn alles sauber und trocken ist, kannst du mit dem Einlagern beginnen – aber wie macht man das am besten?
Feuchtigkeit und Sonnenlicht vermeiden
Die größten Feinde deiner Accessoires sind Feuchtigkeit und direktes Sonnenlicht. Feuchtigkeit kann Schimmel und Verfärbungen verursachen, während Sonnenlicht Farben ausbleichen und Materialien austrocknen lässt.
Bewahre deine Accessoires daher an einem trockenen, dunklen Ort auf – idealerweise in einem Schrank oder einer Schublade. Verwende Stoffbeutel oder Boxen, um sie vor Staub zu schützen, und vermeide Plastiktüten, da sie Feuchtigkeit einschließen können. In Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit helfen kleine Beutel mit Silica-Gel, das Klima in Schubladen oder Boxen trocken zu halten.
Schuhe: Form und Frische bewahren
Schuhe sind meist die am stärksten beanspruchten Teile der Garderobe und verdienen besondere Aufmerksamkeit, wenn sie eine Pause bekommen.
- Reinigen und pflegen: Vor dem Einlagern gründlich putzen und mit passender Schuhcreme behandeln. Anschließend vollständig trocknen lassen.
- Schuhspanner aus Holz: Sie helfen, die Form zu erhalten und nehmen gleichzeitig Feuchtigkeit auf.
- In Stoffbeuteln oder Schuhkartons lagern, um Staub und Kratzer zu vermeiden.
- Keller und Dachboden meiden, da dort Temperatur und Luftfeuchtigkeit stark schwanken können – das schadet Leder und Klebstoffen.
Wenn du deine Schuhe in der nächsten Saison wieder hervorholst, sehen sie fast aus wie neu – ohne Schimmel oder sprödes Leder.
Gürtel und Uhren: Flach und trocken lagern
Ein Gürtel, der monatelang zusammengerollt liegt, kann seine Form verlieren. Lege Gürtel lieber flach in eine Schublade oder hänge sie an einen Haken. Wer viele besitzt, kann spezielle Gürtelhalter verwenden, um Knicke und Druckstellen zu vermeiden.
Uhren bewahrst du am besten in ihren Originalboxen oder in einer Uhrenkassette mit weicher Polsterung auf. Für Automatikuhren lohnt sich ein Uhrenbeweger – er hält das Uhrwerk in Bewegung und verhindert, dass die Schmierung eintrocknet.
Mützen, Handschuhe und Schals: Luftig und ordentlich
Diese kleinen, aber wichtigen Accessoires mögen es luftig und ohne Druck. Falte sie ordentlich zusammen und lege sie in Stoffbeutel oder Boxen mit Deckel. Achte darauf, nicht zu viele Teile übereinanderzulegen – sonst entstehen Falten, die sich später nur schwer entfernen lassen.
Ein Tipp: Lege ein kleines Duftkissen oder einen Lavendelsäckchen dazu. Das hält die Textilien frisch und schützt gleichzeitig vor Motten.
Schmuck und Manschettenknöpfe: Trennen und schützen
Schmuck und metallische Accessoires sollten immer getrennt voneinander aufbewahrt werden, damit sie sich nicht gegenseitig verkratzen. Verwende kleine Stoffbeutel, Schachteln oder ein Schmuckkästchen mit Fächern. Silberschmuck kann zusätzlich in säurefreies Papier gewickelt werden, um Anlaufen zu verhindern.
Bei Schmuck mit Steinen gilt: Achte darauf, dass sie sich nicht berühren – harte Steine wie Saphir oder Diamant können weichere Materialien beschädigen.
Mach es zur Routine
Accessoires richtig aufzubewahren bedeutet nicht nur Ordnung zu halten – es ist eine Investition in Qualität. Wer seine Stücke pflegt, hat länger Freude daran und muss nicht jedes Jahr Neues kaufen. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, sie in der nächsten Saison wieder in bestem Zustand hervorzuholen.
Mach es dir zur Gewohnheit, beim Saisonwechsel eine halbe Stunde für deine Accessoires einzuplanen. Diese kleine Routine zahlt sich aus – für deinen Stil, deine Garderobe und deinen Geldbeutel.
















